Waldemar von Löwenhaupt

Waldemar von Löwenhaupt (c) Ina Kramer

Geb.: 954BF
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: rotbraun/grau
Größe: 101 Finger
Titel: Herzog von Weiden
Tätigkeit: Herzog von Weiden
Seelentier: alter Höhlenbär

Es liegt wohl hauptsächlich an seiner gewaltigen Erscheinung, dass die meisten seiner Untertanen den Herzog von Weiden einfach „den Bär“ nennen. Bei Feind aber auch bei Volk gefürchtet, vermag der Mittfünfziger seinen Zweihänder „Windsturm“ fast einhändig führen.

Mit 27 wurde er Herzog von Weiden und heiratete kurz darauf Yolina von Aralzin aus dem lieblichen Feld. Es dauerte nicht lange, bis dem Paar eine Tochter, Walpurga, geschenkt wurde, die sowohl von Hesinde wie auch von Rondra gesegnet zu sein scheint.
Während des Orkensturms erwies er sich als verlässlicher Verteidiger des Reiches und auch als der Usurpator Answin von Rabenmund nach der Kaiserkrone griff, hielt Waldemar im Gegensatz zu zahlreichen anderen Adligen immer treu zum Hause Gareth. Dies machte ihn nicht nur zu einem Vertrauten des verschollenen Kaisers Hal, sondern auch zu einem guten Freund dessen Sohnes Brin, dem jetzigen Reichsbehüter.
Das gradlinige, oft etwas derbe Verhalten stößt bei so manchem Gast (besonders bei der Verwandschaft vom Yaquir) oft auf Unverständnis und Ablehnung. Auch hält er wenig von „Gelehrtengewäsch“, wozu er übrigens auch Lesen und Schreiben zählt. So gilt Waldemar außerhalb seines Herzogtums eher als hinterwäldlerisch und unberechenbar. Letzteres ist besonders seinen heftigen Wutausbrüchen zuzuschreiben, denn schon so manchen eitle Adligen, Berater oder Freier seiner Tocher warf er kurzerhand aus seiner Tralloper Residenz in den Neunaugensee!

Die Nachricht von der Rückkehr Borbarads nahm er aber durchaus ernst auf. Denn wie die meisten seiner Untertanen gibt er viel mehr auf alte Geschichten und Sagen als auf die neuesten magietheoretischen oder theologischen Entdeckungen. Jedoch hat er mit vielen anderen Problemen zu kämpfen (noch immer streifen Orks durch seine Lande und nach dem letzten kalten Winter droht eine Hungersnot) und außerhalb seiner Lande gilt sein Wort meist wenig (ausgenommen seien hier allerdings die Kirche der Rondra und vielleicht sogar der Reichsbehüter).

Waldemar lädt die Helden im Travia 1016 zu sich auf die Bärenburg ein, um sie mit der Erforschung und Bekämpfung der derzeit in Weiden grassierenden Vampirplage zu beauftragen. Dafür stattet er sie auch mit umfassenden Rechten und Ausrüstungsgegenständen aus und stellt ihnen seine persönliche Kaleschka mit dem norbardischen Wagenlenker Boril Bagoltin zur Verfügung. Nach Beendigung des Auftrages zeigt sich Waldemar gleichermaßen erschüttert von den Umtrieben in seinem Lande wie erleichtert, dass diese nun beseitigt wurden. Als Belohnung verlieht er ihnen den „Großen silbernen Bärenorden“, einen silbernen Bärenknopf, der wahlweise am Gewand oder dauerhaft in einem Waffenknauf befestigt werden kann, und jedem Kundigen zeigt, dass der Träger dem Herzogtum wertvolle Dienste geleistet hat. Mit der Mitgliedschaft als Ritter in diesem Orden geht auch eine lebenslange Leibrente von 100 Dukaten pro Kopf und Jahr einher. Außerdem erhält jeder das Angebot, einen Tralloper Riesen vom herzöglichen Gestüt geschenkt zu bekommen und den Rest des Winters auf der Bärenburg zu verbringen.

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