Korobar, der Schrecken der Tobimora

Korobar (c) ???

Geb.: 978 BF
Gest.: 1015 BF
Augenfarbe: schwarz
Haarfarbe: schwarz
Größe: 99 Finger
Titel: Schrecken der Tobimora
Seelentier: halb skelettierter Waldwolf

Korobar ist ein großgewachsener (knapp 2 Schritt) Norbarde mit langen, schwarzen Haaren, einem wirren Vollbart und einem kräftigen Körperbau. Seine dunklen Augen zeugen von selbstsicherer Überheblichkeit und einer gesunden Portion Wahnsinn. Er kleidet sich in schwarze Lederkleidung und es umgibt ihn stets ein süßlicher Verwesungsgeruch. Ob dieser vom vielen Umgang mit Leichen/Untoten herrührt oder von ihm selbst ausgeht, ist nicht zu erkennen.

Dem großgewachsenen Korobar ist seine norbardische Abstammung anzusehen. Er gibt sich in der Regel recht wortkarg und hat seine Ausbildung bei einem Lehrmeister im hohen Norden genossen, den er vermutlich nach Abschluss seiner Ausbildung getötet hat. Zunächst zog Korobar durch Tobrien und fiel dort durch Tempel- und Grabschändungen auf. Dort erhielt er auch seinen Beinamen „Schrecken der Tobimora“. Er zog eine Spur nekromantischer Abartigkeiten durch das Land. Leichenberge, Gräber, Boronanger – kein Ort war vor ihm sicher und sein Name in ganz Tobrien in aller Munde. Inquisition, Bannstrahler und Pfeile des Lichts konnten einiger seiner Schüler habhaft werden, nicht jedoch des Meisters selbst. Erst 1008 gelang es der KGIA Korobar zu stellen und ihn mittels Bannstaub seiner Zauberkräfte zu berauben. Dem schwer verletzten Schwarzmagier gelang allerdings die Flucht. Er verschwand von der Bildfläche und tauchte erst 1015 BF in Weiden wieder auf. Seine wiedererstarkten astralen Kräfte lassen auf eine Hinwendung zum Borbaradianertum schließen. Korobars Vorgehen ist rücksichtslos. Seine Machtbesessenheit hat selbst die Grenzen der Skrupellosigkeit hinter sich gelassen.
Die Helden begegnen Korobar erstmals, als sie den verletzten Delian von Wiedbrück auf dem Weg nach Dragenfeld wiedertreffen. Korobar möchte „seinen Gefangenen“ zurückhaben und hetzt fünf Untote und zwei beherrschte Söldner auf die Gruppe. Als er jedoch sieht, dass die Helden mit diesen fertigwerden, ergreift er die Flucht.

Die Helden treffen den – stark gealterten – Korobar in Dragenfeld wieder, wo dieser Turm Drachentodt gemeinsam mit einigen Untoten und zwei beherrschten Söldnern der „formidablen Sechs“ verteidigt. Zunächst bewirft er sie von der Turmspitze herab mit Steinen, dann stellt er sich ihnen im obersten Stockwerk des Turmes zum Kampf und wird in dessen Verlauf von den Helden getötet.

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