Ucurian Jago

Ucurian Jago (c) Caryad

Geb.: 961 BF
Augenfarbe: grau
Haarfarbe: grauweiß
Größe: 79 Finger
Titel: Erwählter
Tätigkeit: Hochmeister des Ordens vom Bannstrahl Praios‘
Seelentier: Habicht

Der „Erwählte“ ist ein älterer, jedoch noch immer sehr agiler Mann mit falkengleichen, grauen Augen, vor deren durchdringendem Blick sich nichts verbergen zu können scheint. Er ist nicht übermäßig groß und strahlt eine immense Würde und Macht aus. Das gold-weiße Ornat des Ordenshochmeisters tauscht er im Kampf oder auf Reisen gegen ein vergoldetes Kettenhemd oder einen aufwendig gearbeiteten, vergoldeten Küraß, dazu trägt er ein blank poliertes Schwert.

Bereits beim ersten Zusammentreffen in Anderath missfielen dem Erwählten Ucurian Jago, Hochmeister des Ordens vom Bannstrahl des Praios die Helden. Denn erstens war er nicht auf ein solches Panoptikum auf dem Treffen der Praioskirche eingestellt und zweitens widersprachen sie seinen Einschätzungen der Situation und hatten auch noch Recht damit.
Der massige, aber nach wie vor agile, Hochmeister führt in seiner Ordensburg Auraleth ein straffes Regiment. Zumindest unter denen, die über Einfluss verfügen, ist Jago einer der fanatischsten und brutalsten in der gesamten Praioskirche. Seine Ablehnung der Magie ist absolut, da sie Menschen zum Machtmissbrauch animiert und es muss zugegeben werden, dass die schlimmsten Gestalten der Geschichte wirklich (fast) alle irgendwie mit Magie arbeiteten. Er unterhält rege Kontakte zu konservativen und dogmatischen Kreisen im Mittelreich und ist immer wieder von der „Schwäche“ verschiedener Inquisitoren geschockt.
Jago vertritt die Meinung, lieber ein unschuldiger Magier weniger, als ein schuldiger mehr und ist definitiv ein Mensch, der nicht lange Fackelt (im wahrsten Sinne des Wortes).

Bei der Besprechung in Anderath erscheint Ucurian Jago offensichtlich ohne Einladung und will eine radikale Ketzerjagd in Weiden durchsetzen, bei der er besonders die Einrichtungen der Tsa-Kirche genau unter die Lupe nehmen will. Die Expedition der Helden nach Dragenfeld will er – wenn er sie schon nicht verhindern kann – wenigstens von einem Trupp seiner Bannstrahler begleitet wissen. Letztlich kann er sich gegen den Inquisitor Amando Laconda da Vanya nicht durchsetzen, muss sich dessen Urteil fügen und bricht mit einer Truppe Bannstrahler zum Naira Kubuch auf, um dort den Visionen, die ihn in seinem Glauben, dass „die Eidechse eine falsche Schlange ist“ bestätigen, auf die Spur zu gehen.

Am 15. Rahja 1015 BF kehrt Ucurian Jago mit seiner Expedition vom Naira Kubuch zurück und lässt sich noch einmal einen genauen Bericht über die Geschehnisse in Dragenfeld geben. Seine eigene Expedition ist nicht nur extrem erfolglos verlaufen, sondern fast in einem Debakel geendet. Immer schlimmere Alpträume hatten die Praioten heimgesucht, die in der Nacht vom 2. zum 3. Rahja ihren Höhepunkt erreicht und insgesamt fünf Todesopfer gefordert hatten. In den Berichten der Helden glaubt Jago mehrere Widersprüche und Häresien zu entdecken, weswegen er die umgehende Verbrennung der Helden fordert. Amando Laconda da Vanya weist die Vorwürfe jedoch aufs Schärfste zurück und wird dabei von Brunn Baucken unterstützt. So bleibt Ucurian Jago nichts anderes übrig, als die Heldengruppe ziehen zu lassen. Er verspricht ihnen jedoch, sie „weiter im Auge zu behalten“.

Ucurian Jago weilt auf Arras de Mott, als die Helden vom Tal der Elemente zurückkehren. Offensichtlich ist ihm die eigene Überrumpelung etwas peinlich, dennoch bedankt er sich ein wenig zerknirscht bei den Gezeichneten. Nachdem Ucurian Jago seine anfängliche Skepsis über die Motive der Helden nach den Ereignissen von Dragenfeld überwunden hat, haben sie im Führer des Bannstrahlordens einen mächtigen Fürsprecher in den Reihen der Praioten gefunden.

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