Amando Laconda Da Vanya

Amando Laconda Da Vanya (c) Caryad

Geb.: 950 BF in Ragath
Haarfarbe: silbergrau
Augenfarbe: schwarz
Größe: 91 Finger
Tätigkeit: Inquisitionsrat
Seelentier: Kronenhirsch

Der Mitsechziger erinnert mit seiner großen und muskulösen Statur an einen Tobrier oder Bornländer. Er trägt langes, silbergraues Haar und einen fein gestutzten Bart. Der Blick aus seinen schwarzen, von tausend Fältchen umgebenen Augen ist stets wachsam und forschend, so dass ihnen keine Wahrheit verborgen zu bleiben scheint. Dennoch strahlt er eine vertrauenserweckende Würde aus, die nicht viele Inquisitoren mit sich bringen. Er ist stets in rotgoldenem Ornat gekleidet.

Amando Laconda da Vanya hat sich schon seit langem die Bekämpfung schwarzer Magie auf die Fahnen geschrieben. Zwar gehört er dem eher konservativen Zweig der Praios-Kirche an, jedoch handelt er nicht voreilig und unüberlegt. Sympathischerweise scheint er frei von Fanatismus und Starrsinn zu sein und bringt auch anderen Priestern der Zwölfgötter großen Respekt entgegen. Selbst gegenüber Magiern und anderen „Exoten“ gibt er sich höflich und pflegt sogar einen trockenen Humor, was ihn aus der breiten Masse der Praios-Diener heraushebt. Ruhige, lange Gespräche zieht er der Penlichen Befragung vor und ist eher an ehrlichen als an herausgepressten Informationen interessiert. Dennoch verfügt er natürlich über die nötigen Mitteln, die volle Wahrheit aus seinem Gegenüber heraus zu bekommen.
Bei der Besprechung in Anderath ist er glücklicherweise der Entscheidungsträger und vertraut den Helden und Mutter Linai die Erforschung der Geschehnisse in Dragenfeld alleine an, nicht ohne sich jedoch eines raschen Berichtes der Ergebnisse nach ihrer Rückkehr zu versichern. Von einer vorschnellen und radikalen Ketzerjagd, die Ucurian Jago vorschwebt, hält Amando offensichtlich nichts. Bevor er eine Entscheidung trifft, wie auf die sich durch Visionen ankündigende Bedrohung zu reagieren ist, möchte er so viele Fakten und Hintergründe wie möglich in Erfahrung bringen.

Nach der Rückkehr aus Dragenfeld erwartet da Vanya die Helden bereits in Salthel und hört ihnen aufmerksam und nur von wenigen Zwischenfragen unterbrochen zu, als sie ihren Bericht abgeben. Er wünscht, dass die Helden noch einige Tage in Salthel unter der Obhut der Praioten bleiben und lässt ihnen gute Heilkünste angedeihen, so dass sie sich rasch von den Strapazen erholen. Er behandelt die Helden auffallend respektvoll und schenkt ihren Erzählungen offensichtlich glauben. Dabei wirkt er sehr erleichtert, dass es den Helden gelungen ist, Liscoms Ritual zu stören und ihn an der Vollendung zu hindern. Die Vorwürfe gegen die Tsa-Kirche lässt er unverzüglich fallen und schlägt vor, noch die Rückkehr der Bannstrahler vom Naira Kubuch zu erwarten. Als deren Anführer, Ucurian Jago, heftige Vorwürfe gegen die Helden erhebt, spricht da Vanya ein Machtwort und schützt damit die Helden vor dem Zugriff der Bannstrahler. Bei ihrem Abschied dankt er den Helden noch einmal für ihr beherztes Eingreifen und die Bekämpfung der Frevler. Zudem bittet er sie, Stillschweigen über die Ereignisse zu bewahren, da eine abschließende Untersuchung der Ursachen noch ausstehe und man keine Unwahrheiten verbreiten möchte.

Nach der Rückkehr von Arras de Mott nach Greifenfurt trifft er sie dort wieder und lässt sich die Ereignisse genau schildern und versucht erfolglos, sie von eine Praios gefälligen Mission zu überzeugen.

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