Dienstbuch des 4. Banners

Dies ist ein Auszug aus dem Dienstbuch des 4. Banners des Kaiserlichen  Elitegarderegiments Drachengarde. Geschrieben von Hauptmann Felrik Albenhuser.

Gefunden wurde es von der Heldengruppe Anfang Rondra 1019, etwa 3 Monate nach den letzten Aufzeichnungen.

17. Praios: Haben von Rakelsborn mit seinem 3. kameradschaftlich verabschiedet. In die Kette möchte niemand gern, haben auf unsere Pflicht getrunken.

19. Rondra: jetzt geht’s rund! Tuzak hat die Diskusstafette untersagt, die Mädels und
Jungs sind scharf – jetzt wird sich zeigen, wie treu der Maraskaner ist. Möge Hesinde geben, dass der neue Sicherheitsberater weiß, was er tut.

1. Efferd: Der Maraskaner lehnt sich auf und zeigt sein wahres Gesicht. Haben eine Lanze spurlos im Dschungel verloren. Weibelin Seckhemper befördert: hat ihre Lanze gerettet und zusätzlich Gefangene gemacht. Sonderinformationen aus Tuzak erweisen sich als äußerst hilfreich bei der Aufdeckung disloyaler Elemente. Kompliment an von Wiedbrück.

4. Efferd: Nachricht erhalten, dass die Seeblockade verschärft wurde. Das versteh’ wer will – die Mädels und Jungs fassen es als Bestrafung ihrer selbst auf, trotz der Erfolge. Rationen
werden knapper, Briefe von daheim nur noch einmal im Mond. Gemeinsam mit Rondra sind wir stark, wie von Rakelsborn immer sagt.

20. Phex: Praiotin von Rallerau mit KGIA-Sonderbefehlen aus Tuzak gekommen. Der Haudegen war schon immer ehrgeizig und scheint sich im Dienste von Wiedbrücks bewährt zu haben, Respekt. Kommando laut Order aus Tuzak an von Rallerau übertragen, was den Mädels und Jungs nicht recht schmeckt.– Aber Befehl ist Befehl.

25. Phex: Befehle nun deutlich: werden unter von Rallerau die Karawane umleiten, die Minenbesatzung bleibt. Das wird hart für’s 3. werden.

3. Peraine: Praios hilf uns gegen den Maraskaner! Haben Verstärkung von daheim bekommen, zwei Lanzen Reichstruppen der KGIA sollen mein 4. zur Mine begleiten. Darunter einige Bergbauspezialisten, die dort wohl verdeckt nach dem Rechten sehen, wenn die Karawane fort ist. Nicht mal meine Mädels und Jungs lassen sich von der Maskerade täuschen. Von Rallerau deutet Verrat an. Rakelsborn ein Verräter?

5. Peraine: Sind heute zur Amran-Anji-Mine aufgebrochen. Von Rallerau hat strikte Befehle von oben und weiß auch, wo die Mine liegt. Phex auf unseren Wegen.

17. Peraine: Von Ralleraus Leute haben auf Nachtwache einen Rebellen
gefangen. Von den ’Ulyaikim’ will er sein, eine der fieseren Sippen wohl. Wollte nicht reden, der Hund, bis der Sonderbeauftragte ihn zum Verhör zur Seite nahm. Bei
Praios, meine Mädels und Jungs hätten ihn gleich zu Boron geschickt, aber von Rallerau ließ ihn später von seinen Männern abseits exekutieren.

18. Peraine: Mine erreicht, das 3. ist angespannt. Die Gerüchte von Verrat scheinen die Runde zu machen, von Rakelsborn ist zurecht verärgert über den Umgang mit seiner Truppe. Haben eine drohende Meuterei mit gutem Zurreden und einer
Suspendierung vereitelt.

20. Peraine: Heute gen Tuzak aufgebrochen. Die Bergbauspezialisten
bleiben hier, wenn das 3. auch unruhig ist. Arme Schweine. Sollen das Verräter sein?

22. Peraine: Von Rallerau nächste Sonderbefehle: nicht Tuzak, sondern Dinoda an der Ostküste ist unser Ziel. In einer Woche sind wir über den Amdeggyn, danach geht es durch Vimbatja. Langer Weg. Da soll es zwar mehr von den Echsenviechern geben, aber dafür weniger Rebellen.

27. Peraine: Heute über den Amdeggyn gelangt, ab morgen führt der Weg bergab. Kommen gut voran. Dürften in fünf Tagen in Dinoda sein.

28. Peraine: Verdammt, es geht nicht nach Dinoda. Jetzt müssen wir südlich durch die Berge – nur mit welchem Ziel? Der Rallerau redet immer nur von ‚Geheimbefehlen‘. Vermute, dass wir an die Küste zur Baronie Perlenmeer müssen, um von dort auf ein Schiff Richtung Tuzak oder gleich Richtung Heimat zu kommen. Das wäre doch was.

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