Von der Mine zum Friedhof der Seeschlangen

Leider sind meine Aufzeichnungen der der letzten Erlebnisse zum Teil dem feuchten Dschungel zum Opfer gefallen und meine Erinnerung lässt mich immer mal wieder im Stich. Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir letztlich doch noch zum Haranydad gelangt sind, die uns aus den Fängen des Diskus von Boran befreit haben. Wir konnten ihnen bei einem kleineren Problem mit der Spinne einer einer Hexe behilflich sein und im Gegenzug wollten sie uns weiter Richtung Mine bringen.

Unterwegs trafen wir auf eine archäologische Ausgrabungsstätte des Saurologen Hilbert von Puspereiken. Dieser erzählte uns etwas von einer heiligen Stadt der Echsen namens Akrabaal, welche durch 11 Siegel geschützt sei. bei Untersuchungen am Heiligtum Ssel’Althach soll durch Praiotin von Rallerau eines dieser Siegel gestohlen worden sein.

Der Führer des Haranydad führte uns dann zu der Gruppe „Rurijidas Schwert“, welche den letzten Teil bis zur Mine übernehmen sollten. Später trafen wir dann 3 echsische Abgesandte von Akrabaal, die uns in einer kaum verständlichen Sprache baten, das gestohlene Szepter von Ssel’Althach wiederzubeschaffen.

Schließlich erreichten wir die Mine Amran Anji, doch dort erwartete uns ein grausiges Bild. Die gesamte Besatzung wurde ermordet! Zudem mussten wir uns noch zweier ausgewachsener Marasken erwehren. Aus dem Dienstbuch des Hauptmanns war herauszulesen, dass sein Banner nicht wie erwartet abgelöst wurde, sondern dass die Ablösung stattdessen mit dem Endurium unter der Führung von Praiotin von Rallerau aufgebrochen ist.

Vielleicht erinnere ich mich später noch an weitere Details. Für den weiteren Reiseverlauf habe ich nun wieder detaillierte Aufzeichnungen angefertigt.

Bei der Enduriummine

Nachdem wir die Mine und deren Umgebung näher untersucht hatten, stellte sich uns die Frage, ob wir der der verschollenen Karawane folgen sollen oder in die Tiefen der Mine hinabsteigen sollten. Aber welch Graus würde uns dort wohl erwarten? Der Eingang war mit Bannsymbolen überzogen und unsere Magister stellten fest, dass es sich um Bannsymbole gegen eine gehörnte Wesenheit aus der Domäne Agrimoths handelt.

Wir waren uns unsicher, ob die Bannsymbole etwas im inneren der Mine hindern sollen herauszukommen oder aber ob sie dafür da sind uns abzuschrecken. Meiner höchst wichtigen Meinung in diesem Zusammenhang wurde nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Da die Nacht nahe war nutzten wir die Zeit um auszuruhen und unser weiteres Vorgehen zu bereden.

In der Schmiede konnten wir noch ein kleines alchemistisches Labor finden. Cerano untersuchte es und stellte fest, dass dort viele Dinge fehlen, aber auch, dass es sich um Grundausstattungsstücke handelt. Wir haben uns dann entschieden, dass wir der Karawane folgen werden und wir dann Antworten bekommen wer oder was im inneren der Mine ist.

Wir versorgten noch die ganzen Toten der Mine und begruben sie im Sinne Borons. Dabei fielen uns weitere Symbole auf die auf dämonische Wesenheiten schließen lassen.

In dieser Nacht vernahmen wir ein Wimmern und ein Geist ist uns erschienen. Er bat uns darum seinen Tod und den seiner Gefährten zu rächen und gab uns den Tip:

„Folgt der Spur des Todes nach Süden über den Amdeggyn-Pass“

Die Reise Tag 1 und Tag 2

Der erste Tag verlief sehr ereignislos und wir hatten Zeit unsere Wunden auszukurieren. Wir fanden einen versteckten Trampelpfad und waren uns einig diesem zu folgen, er führte grob Richtung Süden und von der Beschaffenheit her dürfte die von uns gesuchte Karawane dort entlang gereist sein.

Gegen Mittag des zweiten Tages erreichten wir eine Schlucht und fanden die „Spur des Todes“. Eine Hängebrücke war mittlerweile abgeschnitten und am Fuß der Schlucht sahen wir die ersten Toten der Karawane. Ob und wie sie genau ums Leben gekommen sind, darüber können wir nur spekulieren aber es war nun sicher, dass wir auf der richtigen Fährte sind. Wir diskutierten mehrere Möglichkeiten wie wir über die Schlucht kommen könnten und am Ende flog Mimi mit Hilfe ihres Besens über die Schlucht und wir bauten uns eine Ersatzbrücke. So kamen wir nach längerem Aufenthalt doch noch auf die andere Seite.

Tag 3 

Wir erreichten die Tuzak – Boran Straße und entschieden uns dann der Straße nach Boran zu folgen. Zum Amdeggyn-Pass hin sahen wir dann eine militärische Festung  unter der Leitung der Obristin Turike Hainbauer. Die Festung beheimatet 25 Mittelreicher und wir kamen schnell in ein Gespräch. Sie konnte uns diverse Informationen geben. Unter anderen erzählte sie uns die Sage der Blutzwillinge, für uns aber von viel wichtigerem Interesse war die Tatsache, dass sich die Karawane, unter der Führung von Praiotin von Rallerau, hier durch begeben hat. Die Obristin hatte die Vermutung  es handele sich um eine Geheimkommando. Kurze Zeit, etwa eine Woche später, kehrte eine Drachengardistin zurück zur Festung und erzählte etwas von einer Verschwörung innerhalb der Karawane. Allerdings glaubten ihr die Besatzung der Festung nicht und richteten sie als Deserteurin hin. Desweiteren erzählte uns die Obristin, dass im vergangenen Winter der KGIA-Kommissar Delian von Wiedbrück in der Festung zu Besuch war. Als er zurückkehrte, fiel ihr auf, dass Delian an einer Hand sechs Finger hatte und spekulierten woher er dieses wohl haben könnte. Wir verbrachten die Nacht in der Festung und waren uns nun sicher, auf der richtigen Spur zu sein.

Tag 4

Wir folgten der Straße weiter bis zur Passhöhe und am Nachmittag fiel uns erneut ein Trampelpfad auf und wir folgten diesem.

Tag 5

Am Mittag des fünften Tages seit unserer Abreise aus der Mine fiel uns etwas abseits des Weges Krähenlärm auf. Uns schlug ein süßer Geruch entgegen und als wir eine Lichtung betraten sahen wir etwas Schreckliches. Auf der Lichtung lagen die Leichen von knapp 50 Menschen, 4 Pferden und – graus – von 2 Ghulen.

Unsere Untersuchungen deuten darauf hin, dass die meisten der Toten vergiftet wurden sind. Da viele in ihre Decken gerollt waren, starben sie wohl im Schlaf. Von Praiotin von Rallerau fehlte jede Spur aber wir fanden das Dienstbuch des Hauptmannes der Drachengarde.  So konnten wir feststellen, dass unsere Vermutungen wohl sehr genau waren. Wir begruben die Leichen und entschieden uns dafür dem Trampelpfad weiter zu folgen, da wir es für wichtig ansehen, die Karawane zu finden und das Endurium zu erobern.

Tag 6 – Tag 8

Es wurde immer schwieriger der Spur zu folgen aber auch wenn wir mitunter Umwege gingen, so fanden wir die Spur immer wieder. Am 8. Tag traten wir dann erstmals seit langem aus dem Dschungel heraus und waren an der Küste angelangt. Unter uns sahen wir eine Bucht mit riesengroßen Skeletten und wir standen ehrfürchtig oberhalb des Friedhofes der Seeschlangen.  Etwas westlich von uns sahen wir einen Tempel und wir folgten dem Rand der Klippe hin zum Tempel.

Kurz vor dem Tempel gerieten wir dann unter Beschuss und sahen und zwei Gegnern gegenüber die uns fast in die Knie zwangen. Nur mit äußerster Kraft und der Hilfe unserer Magister konnten wir diese Gefahr überwinden. Ausgemergelt und schwer verletzt stolperten wir weiter in Richtung des Tempels…….

Was wird uns in den Tiefen erwarten?……

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